Solidarität mit verfolgten Christen

By • on December 10, 2012

ICLA Deutschland and EuropeNews

Am heutigen Montagmorgen fand im Stefansclub eine Pressekonferenz der Plattform ”Solidarität mit verfolgten Christen” statt, zum Aktionstag gegen die weltweite Christenverfolgung.

Gemeinsam mit dem besonderen Gast, Sabatina James disikutierten unter der Moderation von Dr. Elmar Kuhn, Generalsekretät von CSI Österreich, Dr. Reinhold Lopatka, Staatssekretär des Außeneministers, Dr Hans Marte von Pro Oriente, der Ägypter Kamal Abd El Nour, Herbert Reichenberger von Kirche in Not, Mag. Kurt Igler von Open Doors Österreich sowie Sr. Martin Kugler vom Dokumentatitonarchiv Intoleranz gegen Christen.

 

Nach einer kurzen Einführung in das Thema übergab Elmar Kuhn das Wort an Sabatina James, die einen etwa 15 minütigen Vortrag über die Situation der Christen in Pakistan hielt, aber auch über die mitunter verzweifelte Lage von christlichen Konvertiten in Europa, die auch hier vom Tode bedroht sind, da der Islam für Apostaten die Todesstrafe vorsieht.

Dr. Lopatka Staatssekretär des Außenministeriums betonte, dass insbesondere auf Initiativen der österreichischen Regierung hin das Thema Menschenrechte weltweit und insbesondere natürlich innerhalb der Gremien der Europäischen Union betont werde. Auf die Frage, warum einem christlichen Konvertiten aus Pakistan kein politische Asyl gewähre, antwortete Lopatka, dass alle Religionen auch beim Asylverfahren den gleichen Stellenwert besäßen und berief sich hier auf ein entsprechendes Gesetz.

Kamal Abd El Nour erzählte von der verzweifelten Lage der Christen in Ägypten, deren Schicksal sich unter der neuen Regierung Morsi unter dem Einfluss der Muslimbruderschaft verschlechtert hat.

Alle Redner betonten die dramatischen Zahlen der Christenverfolgung in den muslimischen Ländern und wiesen darauf hin, dass auf internationaler Ebene unbedingt Initiativen ergriffen werden müssen um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten.

In Bezug auf die Rede Herrn Lopatkas wurde im Publikum Kritik laut. Elisabeth Sabaditsch-Wolff fragte nach, ob Herrn Lopatka und anderen Politikern bewusst sei, welche Art von Menschenrechten die Muslime meinen, wenn sie in Organisationen wie der UNO am Verhandlungstisch sitzen. Hier sollte eine Begriffsdefinition stattfinden, um deutlich zu machen, dass sich Verhandlungsergebnisse nicht auf die Kairoer Menschenrechte der Muslime beiziehen., sondern auf die Allgemeinen Menschenrechte, wie wir sie im Westen kennen.

Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam begründet sich auf der Scharia und kann deshalb keine Grundlage für Abkommen sein, denn die Scharia steht für die Benachteiligung von Frauen in Bezug auf Männer sowie für die Überlegenheit der Muslime in Bezug auf alle anderen Religionen, deren Anhänger als minderwertig betrachtet werden, die mit weniger Rechten ausgestattet sind.

 

Posted Dezember 10th, 2012 by hrc

Bericht von EuropeNews

Quelle: http://europenews.dk/de/node/62314

Vielen Dank an EuropeNews für den Bericht